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Der mittlere Westen: Cowboys & Indianer

12.10.-25.10.2015

Die Nationalparks des großen Hochplateaus – eine Sehenswürdigkeit neben der anderen. Fast wie auf dem Fließband präsentiert hier der Wilde Westen der USA ein Highlight nach dem anderen. Kaum ist man in den Laster gestiegen und ein paar Meter gefahren, muss man schon wieder raus und staunen. Obwohl es eigentlich nur rote Steine, rote Berge und rote Felsen in den verschiedensten Formen sind, man wird einfach nicht müde beim entdecken.

Nördlichster Startpunkt der großen Runde ist der Arches Nationalpark.

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Die Hitze flimmert über den Wüstenboden, aus dem sich Türme, Felswände und vor allem Bögen, Bögen und nochmals Bögen aus Sandstein erheben. Über 2.000 Stück sollen es sein – die Zahl ändert sich je nachdem ob einer einstürzt oder Wind und Frost einen neuen zaubern. Einige sind bequem vom Auto aus zu sehen, bei den meisten jedoch heisst es raus, wandern und ordentlich schwitzen.

2 Windows

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Double Arch

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North Window

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Zwischendrin immer wieder skurille Formationen. Hier ein Löwe

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Und dort ein Baby

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Delicate Arch

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Im Devils Garden Trailhead spannt der der Landscape Arch einen Bogen von 93 Metern, da kommt man fast in Versuchung das ganze Ding ausversehen mal Brücke bzw. Bridge zu nennen. Aber Achtung Arch ist Arch, erst wenn darunter ein Gewässer fliesst ist es eine Bridge.

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Weitere Arches findet man natürlich auch außerhalb des Parks. Der schönste, mit der besten Aussicht hindurch, ist der Mesa Arch im Canyonlands Nationalpark.

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Diesen kleinen Gebilden sollte man Beachtung schenken. Sie sind über lange Strecken oft die einzige Markierung eines Trails.

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Immer wieder überqueren wir den Colorado River

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und am Deadhorse Point Overlook thronen wir weit über einem Horseshoe mit fantastischem Ausblick auf die tiefen Schluchten des Canyons.

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Vom Green River Overlook aus blickt man, 300 m über dem White Rim stehend, an guten Tagen bis zu 100 Meilen (!) weit. Als White Rim wird im übrigen die weiße Sandstein-Kante bezeichnet, die die Konturen des dunklen, von tiefen Schluchten durchzogenen Plateaus nachzeichnet.

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Ein bisschen Abenteuer muss sein und wir verliessen die Asphaltstrasse um über den Pistenweg den Canyon zu verlassen. Zu Anfangs ging alles ganz easy bis der Weg immer zerklüfteter wurde. Der Frosch rumpelte und kämpfte langsam aber stetig voran. Immer wieder kreuzten kleinere Jeeps unseren Weg, die von Moab aus eine Jeepsafari gebucht haben. Und selbst diese hatten ordentlich was zu tun. Die Strecke wurde besser als wir die Oasen erreichten. Wäre nicht das Campingverbot in den Canyons hätten wir hier liebend gerne unser Lager aufgeschlagen. Da es schon dämmerte mussten wir versuchen schnellstmöglich ins Tal zu kommen. Brachte uns die Piste schon ordentlich zum schwitzen führten uns die letzten Kilometer noch knapp am Abhang entlang und trieben mir den Angstschweiss aus allen Poren. Gerade als die Sonne unterging hatten wir wieder „festen“ Boden unter uns und waren froh alles heil überstanden zu haben.

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Also fast. Am nächsten Tag stellten wir fest, dass unser Hinterreifen – der damals in Marokko nach einer ordentlichen Piste geflickt wurde – aufgerissen war. Der musste natürlich ausgetauscht werden. Was für ein Spass bei einem 120 Kilo-Teil. Der Ersatzreifen flog noch recht einfach vom Dach herunter, aber der alte Reifen war  für Thorben natürlich unmöglich allein aufs Dach zu befördern. Und das in der Wüste, kein Mensch weit und breit, Frau schwanger und darf nicht schwer heben… Irgendwie schafften wir es dann aber doch zu zweit und mit Hilfe von Wagenheber, Spanngurten und Co., diesen wenigens in die Kabine zu rollen damit die nächste Werkstatt uns das ganze dann mit dem Gabelstapler wieder aufs Dach heben konnte.

Einen neuen Reifen zu finden erwies sich als nicht ganz so einfach. In Moab fragten wir bei einigen Händlern an, aber keiner konnte diese Grösse besorgen. Manche hätten die passenden Reifen bestellen können – mit einer Wartezeit von mindestens einer Woche. Darauf hatten wir dann mal so gar keine Lust. So beschlossen wir bis zur nächstgrösseren Stadt (in unserem Fall Phoenix, etwa 1.000 km weiter südlich) zu fahren, in der Hoffnung bis dato keinen Platten mehr zu haben.

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Mit dem Newspaper-Rock erreichten wir das Gebiet der Navajo-Indianer. Ein riesiger Felsen mit etwa 650 Figuren, Symbolen und Zeichen.  Die genaue Bedeutung der Felsritzungen kennt man nicht, doch sie zeugen noch heute vom Leben der frühen Ureinwohner.

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Die Navajo-Nation-Reservation – eine Welt für sich – ist das grösste Indianer-Gebiet der USA, dass von den Ureinwohnern selbst regiert und verwaltet wird. Man hat sofort das Gefühl nicht mehr in den reichen USA zu sein. Alles wirkt ärmlicher und heruntergekommener, in den Städtchen lungern jede Menge zwielichtige Gestalten mit Feuerwasser herum und alles in allem fühlte ich mich irgendwie unwohl und nicht willkommen. Wir campten trotzdem wie immer wild, hatten aber so unsere Probleme passende Stellplätze zu finden. Alles war eingezäunt oder in Privathand. Auch gelten hier im Reservat ganz andere Regeln: Unter anderem ist hier beim Wildcamper vorsicht geboten. Parkst Du dein Wohnmobil auf Privatgrund, kann der gemeine Indianer diesen in seinen Besitz nehmen und ist damit vollkommen im Recht. Ob dies wirklich stimmt, haben wir nicht geprüft. Ein Reisender aus Californien erzählte uns diese Geschichte einige Tage später.

Wir liessen es uns nicht nehmen mal zum 4-Ländereck zu fahren. Ein Monument aus Metall und Beton ins nirgendwo gepflanzt um die sich grenzenden Staaten Utah, New Mexico, Colorado und Arizona zu markieren. Wo sonst kann man sich für nur 10 Dollar Eintritt vierteilen lassen und sich dabei freuen?

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Wir folgen der Grenzlinie Utah/Arizona und erreichen das Herzstück des Indianerlandes:

Monument Valley. Hier rauchte einst der Häuptling der Indianer seine Friedenspfeife und paradoxerweise denkt man trotzdem zuerst an einen Cowboy zu Pferd mit Marlboro im Mundwinkel. Die Tour durch die Monolithen ist nur mit kleinen Privatfahrzeugen oder geführten Touren möglich. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wir warteten bis keiner hinschaute und schnellten über die Abbruchkalte der Ebene hinein ins Tal. Der Frosch im Marlboro Country, eine wunderbare Tour! Fantastische Tafelberge, Felsnadeln, Klippen, rote Dünen und ausgedehnte Plateaus. Passend dazu der wolkenverhangene Himmel der ab und zu die Sonne durchblitzen liess. Und das in vollkommener Einsamkeit, ohne den großen offenen Jeeps mit Touristen zu begegnen.

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Am Lake Powell legten wir eine längere Pause ein um die Erlebnisse der letzten Wochen erst einmal sacken zu lassen.

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3.000 km Küstenlinie einer überschwemmten Canyonlandschaft. Schöner kann doch ein künstlicher Sees inmitten in der Wüste nicht sein, oder?

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Wir fanden ein wunderschönes, vom Trubel abgelegenes Plätzchen direkt am See, zwar nicht einsam und verlassen, aber die anderen Camper liessen sich gegenseitig viel Platz zum stehen und Luft zum atmen.

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Jede Nacht hatten wir Gewitter, die den nachtschwarzen Himmel immer wieder taghell erleuchteten und die  graugelben Klippen ringsherum geisterhaft erscheinen liessen.

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Am Tag schwammen und ruderten wir im warmen Wasser, genossen den Sonnenschein und taten ansonsten: Einfach mal nichts! Romy konnte endlich mal wieder nach Lust und Laune flitzen. In den Canyons wurde sie von Mama & Papa immer an der kurzen Leine gehalten. So ein „Hans-Guck-in-die-Luft“ in Kombination mit  Stolperfelsen, Felsspalten, Scherben und Stacheldrahtzäune passen nicht gut zusammen.

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Als nach ein paar Tagen die nächtlichen Gewitter aufhörten, besuchten wir den Antelope Canyon. Dieser ist bei Regen geschlossen und nach den Regenfällen ist eine Durchquerung erst wieder möglich, wenn das Wasser versickert ist. Ein plötzlicher Regenschauer kann eine Katastrophe bedeuten. 1997 gab es eine Sturzflut nach einem starken Regenfall und die sich unten befindende Gruppe von 11 Leuten kam ums Leben.

Wir überquerten den Glen Canyon Damm

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und am Lower Antelope Canyon stiegen wir hinab in die Schlucht. Von aussen erkennt man noch nichts.

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Beim herabsteigen erahnt man langsam was da unten so los ist

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und unten angekommen hält man es fast nicht aus – so schön ist es.

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1,5 Stunden laufen und klettern wir durch die tiefe, enge Schlucht. Teilweise wird es seitlich so knapp, dass man über Felsvorsprünge klettern muss oder sich nur seitlich durchquetschen kann. Zum Glück hat keiner von uns Platzangst und mein Babybauch war noch zu klein um damit steckenzubleiben.Für Romy war das ganze ein einzigartiger Spielplatz, da sie ständig wieder kleine Inselchen mit Sanddünen fand, an Felsvorsprüngen hochklettern und am Ende wieder herunterrutschen konnte.

 

An einem unscheinbaren Parkplatz, unweit vom Lake Powell entfernt, führt ein Pfad auf eine Kuppe hoch und eine schweisstreibende Meile durch den Sand den Berg hinunter bis an eine Schlucht.

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War die Wanderung bis hier hin noch recht unspektakulär, tut sich am Rande der Schlucht ein Anblick auf, der seinesgleichen sucht:

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Der Anblick von oben, wenn der Colorado River im grünlichen Schimmer hier seine 180° Kurve macht, ist der absolute Wahnsinn.  300 Meter weit geht es hinab in die Tiefe. Um eine komplette Sicht auf den Horseshoe zu bekommen, muss man sich weit, nein, sehr sehr weit an den Abgrund vorwagen. Soll die ganze Pracht noch fotografiert werden, steht man Fußspitze auf Kante, auf Zehenspitzen gestellt und die Arme ganz nach oben gestreckt. Jetzt muss man nur noch den richtigen Winkel treffen und mit viel Glück ist ein Stück Himmel, die komplette Schleife und der Colorado River drauf.

Nachdem ich es hinter mich gebracht hatte, dass perfekte Foto zu schießen, brauchte ich eine ganze Weile um den Adrenalinpegel wieder halbwegs auf Normalzustand zurückzusetzen. Ich saß auf einem Felsen, mit sicherem Abstand zum Abgrund und beobachtete kopfschüttelnd die Touristen bei Ihren abenteuerlichen Versuchen rückwärts zur Schlucht ein Selfie zu schiessen. Es gibt keinerlei Absperrungen und der Wind pfeift einem um die Ohren. Welch Wunder dass hier noch keiner runtergefallen ist.

 

Der letzte Canyon auf unserer Runde durch das grosse Plateau ist der Bryce Canyon. Bereits die Anfahrt ist spektakulär. Es geht über eine kurvenreiche Straße durch große Felsdurchbrüche und die leuchtend roten und bizarren Felsen zeigen sich zwischen grünen Fichtenwäldern.

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An unzähligen Aussichtspunkten kann man die roten Felsnadeln bestaunen.

 

Bryce Park Amphitheater

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Grottos

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Um die Hoodoos auch von der Nähe sehen zu können, sollte man sich einen Spaziergang oder eine Wanderung durch diese bizarre Welt nicht entgehen lassen. Es gibt unzählige Möglichkeiten vom bequemen und recht ebenerdigen Rim Trail mit wunderbaren Ausblicken bis hin zu steilen Pfaden, die 300 m hinab in den Canyon führen. Nur ein kurzes Stück wollte ich hinuntersteigen, es war Mittagszeit und die Sonne brannte vom Himmel. Aber nach jeder Kurve tat sich ein noch schönerer Anblick auf und letztendlich lief ich ohne einen Schluck Wasser im Gepäck den kompletten 3 km Navajo-Loop ab.

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Thor´s Hammer

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Zurück am Laster wurde ich bereits freudestrahlend erwartet. Alles hat nur auf mich gewartet und war startklar. Das 180-Tage-Visum neigt sich dem Ende zu, ab in den Süden!

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One thought on “Der mittlere Westen: Cowboys & Indianer

  1. Madeline

    Wow, just looking at the great pictures of your trip. Totally amazing. We are back in our home and it has been cold, but no snow. We enjoyed your company and hope you will stay in touch.

    Hugs and Kisses to all of you.

    Bob and Madeline

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