Chile – Wildes Patagonien I: Entlang der Carretera Austral

04.01. – 23.01.2017

Patagonien – eine Region der Superlative: Stille, Einsamkeit, einzigartige Natur mit rauem Charme.
Während Levi, Romy und ich noch friedlich im Bett schlummerten, hatte Thorben bereits um 4 Uhr morgens einen Job zu erledigen: den Frosch auf die Fähre fahren. Pünktlich zur Frühstückszeit erreichten wir mit Chaiten wieder das Festland, bereit für einen neuen Abschnitt der Reise.
„Quien se apura pierde tiempo – Wer sich beeilt, verliert Zeit“, nahmen wir uns zu Herzen und stiegen direkt vom Laster in einen ausrangierten Linienbus, der seinen Lebensabend als Café verbringt um uns mit feinstem Kuchen zu versorgen – ein Highlight für das verschnarchte Nest.
2008 begrub der Vulkan Chaiten den gleichnamigen Ort mit einer Lawine aus Schlamm, Steinen und und einer 15 Zentimeter hohen Ascheschicht. Nur das übersichtliche Zentrum wurde verschont und erholt sich sehr langsam von dem Unglück. Nach längerer Suche entdeckten wir den kleinen Supermarkt, der mehr Hochprozentiges als Essbares anbot, um die Vorräte für die nächsten 421 Kilometer bis nach Coyhaique, der einzigen Stadt an der gesamten Carretera Austral, zu füllen.

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Chile, das Seenland – Ein kleines Deutschland in Südamerika

22.12.2016 – 03.01.2017

Die Anden im Rücken, zukünftige Reisehöhe: Meeresniveau – dazu eine vierspurige Autobahn. Ergab in Kombination einen ungewohnt rasenden Frosch, der uns in nur einem Tag in den kleinen Süden von Chile beförderte.
Dort fühlten uns sofort heimisch. Es ist eine Gegend fast wie in Deutschland und man kann verstehen, dass viele Deutsche hierher ausgewandert sind. Frühlingswetter, bunte Blumen, grüne, saftige Wiesen, schwarz-weisse Kühe auf den Weiden, Werbeschilder für deutsche Agrarprodukte. In Deutschland zieht es uns ja eher in die Ferne, aber bei diesem Anblick kam nach über 1,5 Jahren in fremden Landschaften ein wenig Heimweh auf.
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