Chile & Argentinien Feuerland – das Ende der Welt

14.02. – 26.02.2017

Magellan taufte das Gebiet nach den Rauchsäulen der Ureinwohner Feuerland – Tierra del Fuegos. Bis zum 19. Jahrhundert schlummerte die Insel eher still vor sich hin, bis europäische Einwanderer die Steppen für die Schafzucht entdeckten und zudem auch noch Gold fanden. Heute ist es vor allem ein Traumziel vieler Reisenden: Das Ende der Welt. Die sonst so windumtoste Magellanstrasse zeigte sich von ihrer ruhigen Seite und die Fähre beförderte uns in kürzester Zeit leicht schaukelnd zum südlichsten Punkt der Erde, der nicht vom ewigen Eis überlagert ist … Read More


Patagonien II: Märchenwelt aus Felsen und Eis | Argentinien & Chile

23.01. – 14.02.2017

Nach vielen sonnigen Tagen in Chile lernten wir das patagonische Wetter von seiner rauen Seite kennen – statt 30 Grad und Sonnenschein strömender Regen und ein eiskalter Wind. Einmal nicht aufgepasst, schon riss es mir beim verlassen des Führerhauses die Tür aus der Hand. Abgebremst durch den Blinker, der mit einem lauten Krachen auf den Boden bröselte. Hinter uns schützten die Berge vor den Böen, vor uns lag nun die Pampa und der Wind würde unser stetiger Begleiter sein.

Wir verschnürten die Türen mit dem Fahrerhäuschen um keine bösen Überraschungen mehr beim Aussteigen zu erleben. Für die Tür des Koffers mussten wir noch ein wenig Gefühl entwickeln: Viel Kraft, damit sie überhaupt aufging, ab 45 Grad den Schiebemechanismus in Zugkraft umwandeln, um nicht mit dem Griff in der Hand aus dem Laster zu fallen. Ist parallel dazu noch ein Fenster geöffnet, sorgt der entstandene Durchzug dafür, das alles, aber auch wirklich alles herumliegende in Sekundenschnelle herausgesaugt wird. Da erwiesen sich dann die Zäune als äusserst hilfreich, dort kann dann wieder aufgesammelt werden. Read More


Chile – Wildes Patagonien I: Entlang der Carretera Austral

04.01. – 23.01.2017

Patagonien – eine Region der Superlative: Stille, Einsamkeit, einzigartige Natur mit rauem Charme.
Während Levi, Romy und ich noch friedlich im Bett schlummerten, hatte Thorben bereits um 4 Uhr morgens einen Job zu erledigen: den Frosch auf die Fähre fahren. Pünktlich zur Frühstückszeit erreichten wir mit Chaiten wieder das Festland, bereit für einen neuen Abschnitt der Reise.
„Quien se apura pierde tiempo – Wer sich beeilt, verliert Zeit“, nahmen wir uns zu Herzen und stiegen direkt vom Laster in einen ausrangierten Linienbus, der seinen Lebensabend als Café verbringt um uns mit feinstem Kuchen zu versorgen – ein Highlight für das verschnarchte Nest.
2008 begrub der Vulkan Chaiten den gleichnamigen Ort mit einer Lawine aus Schlamm, Steinen und und einer 15 Zentimeter hohen Ascheschicht. Nur das übersichtliche Zentrum wurde verschont und erholt sich sehr langsam von dem Unglück. Nach längerer Suche entdeckten wir den kleinen Supermarkt, der mehr Hochprozentiges als Essbares anbot, um die Vorräte für die nächsten 421 Kilometer bis nach Coyhaique, der einzigen Stadt an der gesamten Carretera Austral, zu füllen.

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Chile, das Seenland – Ein kleines Deutschland in Südamerika

22.12.2016 – 03.01.2017

Die Anden im Rücken, zukünftige Reisehöhe: Meeresniveau – dazu eine vierspurige Autobahn. Ergab in Kombination einen ungewohnt rasenden Frosch, der uns in nur einem Tag in den kleinen Süden von Chile beförderte.
Dort fühlten uns sofort heimisch. Es ist eine Gegend fast wie in Deutschland und man kann verstehen, dass viele Deutsche hierher ausgewandert sind. Frühlingswetter, bunte Blumen, grüne, saftige Wiesen, schwarz-weisse Kühe auf den Weiden, Werbeschilder für deutsche Agrarprodukte. In Deutschland zieht es uns ja eher in die Ferne, aber bei diesem Anblick kam nach über 1,5 Jahren in fremden Landschaften ein wenig Heimweh auf.
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Argentinien & Chile Norden II – Eispyramiden & Sternenzauber

12.12. – 22.12.2016

Unser Weg führte uns immer weiter an der Weinstraße entlang in Richtung Süden. Es wurde stetig heißer und staubiger – von den Trauben war bald keine Spur mehr. Dafür empfingen uns erneut die Anden mit ihren schneeweißen Bergrücken. Das einzige Lebenszeichen: Ein grüner Froschlaster, der einsam über die Ruta 40 rollte. Read More


Chile & Argentinien Norden I – Wüste und Wein

30.11. – 11.12.2016

Nahtlos geht Bolivien in Chile über. Keine natürliche Grenze trennt die beiden Länder voneinander, nur der willkürlich gezogenen Grenzstrich und mittendrin der mächtige Vulkan Licancabur. Wie von einem Vollwaschgang mit Staub und anschliessender Schleuderung mit Schotter standen wir nun mit leichtem Schwindel im Niemandsland und hatten die Qual der Wahl: Chile oder Argentinien? Diese Grenzen werden wir uns auf dem Weg noch des öfteren überqueren. Read More