Ecuador II – Die Strasse der Vulkane

 18.09. – 30.09.2016

Bei strahlendem Sonnenschein und keinem Schatten in Sicht verliessen wir den Äquator in Richtung Süden. In der Ferne thronte der mächtige schneebedeckte Cotopaxi, der mit seinen 5.897 Metern der höchste aktive Vulkan der Welt ist. Wegen Aktivitäten war der Zugang über mehrere Monate geschlossen und erst vor wenigen Wochen wieder geöffnet worden. Also nichts wie hin.
Wir quälten uns durch das Menschen- und Verkehrschaos von Ecuadors Hauptstadt Quito, der höchstgelegenen Landeshauptstadt der Welt, und je näher wir dem Vulkan kamen, desto mehr versteckte er sich hinter dunklen Wolken. Als wir den Nationalpark erreichten spielte das Wetter komplett verrückt: Es regnete, und dichter Nebel zog auf. Aber umkehren ging nicht, wir hatten Romy Schnee versprochen!
Die Strasse des Nationalparks ist super ausgebaut, wir passierten Lavafelder die in wogendes Gras überging auf dem wilde Pferde sich von Wind und Wetter nicht bei ihrer Futtersuche stören liessen. Mit zunehmender Höhe ging der Asphalt in ein Asche- und Geröllfeld über und Wind und Regen verwandelten sich in Wind und Schnee. Bis 4.400 Höhenmetern schraubten wir uns hinauf ins Winterwunderland, gönnten dem Frosch seine wohlverdiente Verschnaufpause und vergnügten uns währende der schneesturmfreien Phase in der weissen Pracht.
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Ecuador I – Bis zur Mitte der Welt

01.09. – 18.09.2016

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ließen wir Kolumbien hinter uns; ein Land von dem uns jeder Reisende vorschwärmte und dem wir uns 100-prozentig anschliessen können. Dennoch waren wir überaus gespannt, was uns in Ecuador, dem 12. Land unserer Reise erwartete. Über den obligatorischen, gut gefüllten Grenzfluss fuhren wir ins neue Abenteuer. Read More